• Cambodian fruit quiz, part 1

    Posted on October 19th, 2009 Jan 8 comments

    The Hubba Bubba fruit shellTo get a little more interaction into this blog, I had this idea today to start I quiz about the mysterious fruits that are sold on the markets here in Phnom Penh. The rules are really simple – I’m going to describe a fruit that I saw and ate here, and the first one to come up with the English or German name of that fruit will score a point (Wikipedia links will score bonus points). Whoever wins the most points when I run out of fruits will be rewarded with an exotic Cambodia fruit plate…which will be waiting for the winner here in Phnom Penh ­čÖé

    I’ve been at the Russian Market today looking for some yummy fruits for the evening. ┬áWalking around to buy some dragon fruit and other delicacies, I saw this weird fruit again that actually looked more like a fir cone (Tannenzapfen) or a lizard’s tail than a fruit.

    Arriving at home, I carefully The inside of the Hubba Bubba fruitopened the first one of them and discovered a yellow brain-shaped yellowish thing inside that looked a little bit like a Durian seed, but luckily didn’t smell like one. The fruit has a sweet-sour taste that reminded me very much of Hubba Bubba chewing gum.

    Do you know the real name of the Hubba Bubba Fruit? Be the first to write a comment with the name to get a had start for the Cambodian fruit quiz.

    I was going to upload some pictures along with the description, but as the Internet is terribly slow here again, that will have to wait until tomorrow morning. Double points to anyone who comes up with the name in the mean time ­čÖé

    Wohoo…it’s working again. Happy guessing ­čÖé

  • Von gewaltbereiten Affen und hartn├Ąckigen Strandbarbesitzern

    Posted on October 16th, 2009 Jan 2 comments

    Au weia…es ist ja fast schon wieder Wochenende, und ich habe noch gar nichts vom Ausflug letzte Woche geschrieben – diese Woche war leider etwas stressig, weil ich Abends noch was f├╝r die Uni machen musste. Jetzt muss ich aber gerade auf einen Download warten, und weil unsere Internetverbindung gerade etwas ├╝berlastet ist, wird es wohl noch ein bisschen dauern, bis ich die ca. 2 MB mit etwa der halben Geschwindigkeit eines 28k-Modems herunter geladen habe.

    Deshalb also jetzt der Bericht zum Ausflug letzte Woche: CIMG0184Ich bin mit meinen Mitbewohnern und einigen anderen Praktikanten am Freitag Abend nach Kep, einer kleinen K├╝stenstadt im S├╝dwesten von Kambodscha gefahren. Nach etwa vier Stunden auf mehr oder weniger holprigen Stra├čen (die seltsamerweise besser wurden, je weiter wir von Phnom Penh weg waren) kamen wir gegen 23:30 Uhr in unserem Guest House in Kep an. Trotz der sp├Ąten Stunde wurde f├╝r uns noch einmal die K├╝che aufgemacht, aber zur Entt├Ąuschung einiger Mitreisender gab es leider keine frischen Krabben mehr, f├╝r die Kep ber├╝hmt ist.

    Am n├Ąchsten morgen ging es dann nach dem ausgedehnten Fr├╝hst├╝ck zu Fu├č auf Erkundungstour in der ÔÇ×StadtÔÇť Kep war in den 60ern und 70ern wegen des k├╝hlen Klimas und der N├Ąhe zu Phnom Penh ein beliebter Badeort bei den reichen Kambodschanern und Franzosen, die hier ihre Ferienvillen gebaut haben ÔÇô auch K├Ânig Sihanouk hatte hier auf einem Berggipfel an der K├╝ste eine Urlaubsresidenz. Als dann 1975 die Roten Khmer an die Macht kamen, passte diese Hochburg der Bourgeoisie nicht in deren Konzept des angestrebten Agrarstaates und wurde deshalb weitgehend dem Erdboden gleich gemacht und verlassen. Heute ist der Ort wohl immernoch weit vom fr├╝heren Glanz entfernt, ist aber wieder bei den Bewohnern Phnom Penhs als Ziel f├╝r Wochenendausfl├╝ge beliebt.

    Auf dem Weg durch den Ort kamen wir zuerst am Krabbenmarkt voCIMG0134rbei, an dem die ber├╝hmten Krabben gleich reusenweise angeboten wurden. Unterwegs kamen wir immer wieder an verfallenen Villen vorbei, die schon mehr oder weniger von der Natur zur├╝ckerobert wurden ÔÇô ein Foto davon seht ihr rechts.

    Weiter ging es dann ein ganzes St├╝ck an der felsigen K├╝ste entlang, bis wir zu einer Biegung kurz vor dem einzigen St├╝ck Sandstrand in Kep kamen. Unter einem Baum an der Stra├če sa├čen┬áCrazy monkeyzwei Affen und verspeisten gerade den Inhalt einer Plastikt├╝te, die sie wahrscheinlich von der letzten vorbeilaufenden Touristengruppe erbeutet hatten. Die beiden wirkten zwar nicht sonderlich erfreut dar├╝ber, ┬ádass ich sie zu fotografieren versuchte, aber letzlich war ihnen das Essen dann doch wichtiger. Auf der anderen Stra├čenseite sa├č jedoch noch ein weiterer Affe, der wie sich herausstellte wohl der Kategorie “Problemaffe” zuzuordnen ist.Der Problemaffe Jedenfalls rannte er pl├Âtzlich ohne erkennbaren Grund auf mich zu, w├Ąhrend ich noch mit den anderen Affen besch├Ąftigt war. Als ich ihn dann bemerkte war es schon zu sp├Ąt, und er stoppte seinen kurzen Spurt durch einen Sprung gegen meinen Oberschenkel. Gl├╝cklicherweise hatte ich mich am Morgen f├╝r meine affenkrallenabweisende Hose antschieden, so dass es bei einem kurzen Schrecken und einem leichten, indirekten Kratzer blieb. Trotzdem war ich in dem Moment froh ├╝ber die Tollwutimpfung.

    Der Rest des Weges zum Bootsanleger war zwar lang aber ereignislos. Wir hatten die Strecke etwas untersch├Ątzt, so dass wir insgesamt mit einigen gro├čz├╝gigen Pausen etwa 3 Stunden bis zum Anleger brauchten. Vom Anleger ging es dann in einem kleinen Boot f├╝r 2 $ pro Nase r├╝ber nach Rabbit Island (Koh Tonsey), wo wir uns die sch├Âneren Sandstr├Ąnde erhofften.

    — Fortsetzung folgt —

  • Viel Neues und wenig Zeit

    Posted on October 5th, 2009 Jan 4 comments

    Seit meinem letzten Eintrag hier sind nur ein paar Tage vergangen, aber ich h├Ątte schon wieder genug zu schreiben, um hier mehrere Seiten zu schreiben. Dummerweise ist es schon wieder fast Schlafenszeit, so dass ich mich kurzfassen werde.

    AmLa Cucaracha Freitag hat Srey Mom, eine der kambodschanischen Freiwilligen bei CCBEN, vor Feierabend einen kleinen Khmer-Kurs f├╝r Julia und mich gemacht. Neben den basics aus youtube kann ich jetzt sogar schon bis 999.999 z├Ąhlen…glaube ich zumindest – ich habe es nur noch nicht vollst├Ąndig ausprobiert. Au├čerdem wei├č ich jetzt, dass essen “njam” heisst und schlafen “g├Ąnn”, fast wie “mjam!” und “g├Ąhn!”. Im Grunde ist Khmer also ganz einfach. In der Praxis sind meine Erfolge aber noch eher begrenzt – zum Handeln auf dem Markt reicht es jedenfalls noch nicht, so dass da weiterhin Englisch + H├Ąnde und F├╝├če herhalten m├╝ssen. Abends ging es dann zu einer Feier bei einer anderen Praktikantin aus Russland, die gerade nach Kambodscha gekommen ist. Als ich wieder nach Hause kam, fand ich im Bad einen weiteren Mitbewohner, der es sich auf einer Deo-Dose bequem gemacht hatte. Der stark behaarte ├ťberlebensk├╝nstler war stattliche 7 cm gro├č, die F├╝hler nicht eingerechnet. Kurz nach dem Foto verschwand er aber netterweise hinter dem Spiegel, um mich nicht weiter beim Z├Ąhneputzen zu st├Âren.

    Am Samstag und Sonntag stand BarCamp auf dem Programm, eine IT-Konferenz, die einmal j├Ąhrlich in Phnom Penh und in vielen anderen St├Ądten weltweit stattfindet. Das Besondere am BarCamp ist, dass es keine festen Rednerlisten o.├Ą. gibt, sondern dass jeder Teilnehmer selbst Themen vorstellen kann, die ihn oder sie interessieren. Dadurch war die Themenpalette sehr gemischt, und ich konnte einige Sessions besuchen, die mich vielleicht auch beim Praktikum weiterbringen werden. Mekong-BootSamstag Nachmittag habe ich die letzten Sessions sausen lassen und bin daf├╝r zu Khlimb the Penh gegangen, einem Steilwandkletterevent, das dieses Wochenende zum ersten Mal veranstaltet wurde. Um da hin zu kommen, bin ich erstmal mit einem Boot auf die andere Seite des Mekong ├╝bergesetzt (eine Br├╝cke h├Ątte es ein paar hundert Meter weiter auch gegeben, aber das w├Ąre ja langweilig gewesen). Auf der Fahrt konnte ich schon die Kletterroute sehen, die am Rohbau eines Hochhauses aufgebaut war. Khlimb the PenhDie Route war zwar nur etwas ├╝ber einen Meter breit, aber daf├╝r etwa 25 m hoch. Als ich am Turm ankam, waren schon viele Kletterer da, und ich konnte mir ein bisschen die Strecke ansehen, w├Ąhrend die anderen schon kletterten. Mit ein paarmal Schummeln habe ich es dann auch bis zur Glocke am Ende der Route geschafft, und mein nagelneuer Klettergurt hat auch gehalten ­čÖé

    Samstag Abend ging es dann zur Auszugsparty eines Couchsurfers, von der ich durch ein BarCamp-Besucher erfahren habe. Wie sich herausstellte, lag die Wohnung direkt neben dem russischen Markt, also nur ein paar Minuten zu Fu├č von meiner Wohnung entfernt.

    Am Sonntag ging es morgens wieder zum BarCamp, und im Dritten Block habe ich dann auch eine Session zum Thema Lockpicking gemacht. ┬áEs waren viel mehr Zuh├Ârer da, als ich Schl├Âsser dabei hatte, so dass ich den Teil zum selbst ausprobieren leider streichen musste. Dem Vorf├╝hreffekt zum Trotz habe ich es aber immerhin beim zweiten Versuch geschafft, ein Schloss mit einer Coladose zu ├Âffnen.

    Sp├Ąter bin ich dann mit Ching zum Friendship Club gegangen, einem Treffpunkt f├╝r Kambodschaner und Ausl├Ąnder, der von einer Sprachschule betrieben wird, um allen eine M├Âglichkeit zu geben, ihr Englisch zu ├╝ben.

    Auf dem R├╝ckweg zu unserer Wohnung bin ich in die falsche Richtung losgelaufen, und habe dabei einen Lebensmittelmarkt entdeckt, wo ich mich erstmal auf die Suche nach einem Abendessen gemacht habe. An einem Stand entdeckte ich einen gro├čen Bottich mit glibberigen wei├čen F├Ąden. Als ich mit H├Ąnden und F├╝├čen versuchte, zu fragen, wie und mit was man die isst, kam eine ├Ąltere Frau dazu, die auch gerade einkaufte. Als sie meine Ahnungslosigkeit erkannte, stellte mir eine Kombination aus Sojasprossen, den F├Ąden, einem Schnittlauch├Ąhnlichen Kraut und ein paar Eiern zusammen und handelte sogar noch den Preis f├╝r mich herunter – die Hilfsbereitschaft der Kambodschaner ist einfach unglaublich.

    Jetzt ist es doch schon wieder l├Ąnger geworden, als ich eigentlich wollte, und h├Âchste Zeit, ins Bett zu gehen. Was heute passiert ist, erfahrt ihr dann morgen ­čÖé

  • Es geht um die Wurstkruste

    Posted on October 1st, 2009 Jan No comments

    Um das Kauderwelsch hier komplett zu machen, werde ich heute mal wieder auf deutsch schreiben, was letzten Endes eben doch einiges schneller geht.

    Blick vom BalkonErst einmal ein paar Worte zu meiner neuen Wohnung. Sie liegt in der 270. Stra├če im S├╝den von Phnom Penh und damit ca. 20m Luftlinie vom CCBEN-B├╝ro entfernt. Ich wohne hier zusammen mit insgesamt 5 anderen Praktikanten und AIESECern. Als der letzte Einz├╝gler habe ich leider das Zimmer ohne Klimaanlage abbekommen, was bei den Temperaturen etwas unangenehm ist. Zum Gl├╝ck sind die Vermieter hier aber wohl sehr entgegenkommend, und die Chancen stehen gut, dass mein Zimmer bald auch klimatisiert sein wird. Rechts seht ihr den Blick von der Terrasse meines Mitbewohners, auf der ich jetzt auch gerade mit ihm sitze und bei gelegentlichen Kl├Ąngen von kambodschanischer Popmusik am Blog schreibe. Nach der Ankunft in Phnom PCCBEN Officeenh stand heute mein erster Arbeitstag bei CCBEN auf dem Programm. Nach wenig Schlaf unter einer improvisierten Bettdecke klingelte mich um 6.30 Uhr der Wecker wach. Ich bin bisher noch nicht zum Einkaufen gekommen und hatte deshalb erst einmal nichts zum Fr├╝hst├╝ck. Gl├╝cklicherweise hat unser Vermieter aber ein kleines “Restaurant” in der Garage unserer Wohnung, in dem ich ein g├╝nstiges Fr├╝hst├╝ck erstehen konnte, um dann frisch gest├Ąrkt den weiten Weg zum B├╝ro antreten konnte. Nach etwa 2 Minuten war ich da und wurde von Rattanaka begr├╝├čt, der die Finanzen von CCBEN verwaltet. Bald kam auch Julia dazu, eine Studentin aus M├╝nchen die auch gerade ein 3-monatiges Praktikum bei CCBEN macht – ich bin also doch nicht der einzige Ausl├Ąnder da. Die beiden haben mir erst einmal einige Grundlagen erkl├Ąrt, und sp├Ąter kam auch Ching dazu, der hier f├╝r die IT zus├Ąndig und damit sozusagen mein Boss ist. Zwischendurch konnte ich mit meinen Khmerkenntnissen aus youtube auftrumpfen und durfte gleich mehrfach die Beherrschung des Zahlenraums von 1 (mui) bis 10 (dap) unter Beweis stellen. Die CCBENler sind alle sehr freundlich und hilfsbereit, und haben es mir leicht gemacht, ┬ámich hier von Anfang an wohl zu f├╝hlen.

    Im Gespr├Ąch mit Ching wurde allerdings recht schnell klar, dass es bisher noch keinen richtigen ├ťberblick ├╝ber die Touristen gibt, die CCBEN-Angebote genutzt haben. Deshalb werde ich vor meinem eigentlichen Projekt erstmal eine Kundendatenbank aufbauen…zu einfach soll es ja schlie├člich auch nicht werden ­čÖé

    Abends bin ich dann mit meinen Kollegen zum Pizza essen in die gr├Â├čte Mall Phnom Penhs gefahren, und konnte da original kambodschanische Pizza kennenlernen: Weil die K├Ąsef├╝llung im Pizzarand den Kambodschanern scheinbar zu langweilig war, kann man hier Pizzas mit wurstgef├╝lltem Rand bestellen. Gl├╝cklicherweise gibt es aber auch noch eine Variante nur mit K├Ąse. Jetzt wird es wieder h├Âchste Zeit ins Bett zu gehen. Bei n├Ąchsten Mal erfahrt ihr dann etwas mehr zum kambodschanischen Stra├čenverkehr.